Fritz Böhle

»Innovation und Change-Management sind nur möglich, wenn die informelle
Kooperation und das Erfahrungswissen der Mitarbeiter anerkannt und gefördert werden.«

Prof. Dr. Fritz Böhle, München
Research Partner


Fritz Böhle studierte Soziologie in Verbindung mit Volkswirtschaftslehre und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Dem Studium folgte 1975 die Promotion zum Dr.rer.pol. an der Universität Bremen sowie 1990 die Habilitation mit Venia Legendi für das Fach Soziologie an der Universität Bielefeld.

Seit 1997 ist Fritz Böhle erster Vorsitzender des Vorstands des ISF e.V. München und seid 1999 Inhaber der Professur für Sozioökonomie der Arbeits- und Berufswelt an der Universität Augsburg. Im Rahmen seiner langjährigen Forschungstätigkeit am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. München (ISF) leitete und entwickelte er diverse Forschungsvorhaben zu Technisierung und Organisation von Arbeit im Bereich industrieller Produktion und Dienstleistungen, Qualifikationsanforderungen, sowie Belastungen und sozialer Risiken im Arbeitsbereich. Seit Mitte der 80er Jahre konzentrierte er sich auf Untersuchungen zur Rolle sinnlicher Erfahrung und des Erfahrungswissens im Arbeitsprozess.

Aktuell beschäftigt Fritz Böhle sich mit den Grenzen der Planung und Verwissenschaftlichung von Arbeit, Erfahrungswissen und subjektivierendem Handeln, Organisationsentwicklung und informellen Prozesse, Dienstleistungen und Interaktionsarbeit, Innovation und Vertrauen in Unternehmen.

http://www.isf-muenchen.de/
http://www.philso.uni-augsburg.de/lehrstuehle/soziologie/sozio4/